comments 10

Über Fodmap, diesen Blog und mich

FODMAP  – Bei diesem Begriff geht es um Lebensmittel, die kaum Allergien oder Probleme verursachen können, weil fast alle Auslöser vermieden werden. Es handelt sich um ein Reduzierung von „fermentierbaren Oligo-, Monosacchariden und Polyolen“. Darunter fallen alle Stoffe, die im Magendarm-System Reizungen auslösen können, wie Laktose und Fructose, aber auch Galaktane, Fruktane und Polyole Zuckeraustauschstoffe. Was erst einmal kompliziert klingt, hilft tatsächlich 75% aller Reizdarm-, Morbus Crohn- und Colitis Ulcerosa-Patienten. (Und Betroffenen von Lebensmittelallergien im Allgemeinen) Als ich in einer Berliner Klinik zum ersten Mal von diesem Begriff hörte begann ich – mein Glück kaum fassend  – zu googeln und zu experimentieren und es zeigten sich zwei Dinge: Ich fand massenweise Studien und Erfolgsgeschichten, allerdings kaum auf deutsch – schon gar keine Rezepte und Alltagstipps. Gleichzeitig besserten sich meine Symptome schon in der ersten Woche, in der ich die low FODMAP-Ernährung ausprobierte. (das ist für mich wirklich unfassbar!) Deshalb begann ich diesen Blog. Ich möchte die wichtigsten Informationen und Rezepte, die ich zusammengetragen habe auf deutsch bereitstellen und hoffe damit, dass es der ein oder andere damit schneller zu den Informationen – und einem guten Essen ohne böse Nachwirkungen – kommt. Mehr Informationen über Fodmap, hier. 🙂

 In English, please!

Advertisements

10 Comments

  1. Hey 🙂
    Mich würde deine Symptome interessieren, was passiert, wenn du etwas „falsches“ isst. Oder, wenn du einen schlechten Tag hast. Ich lebe selbst seit einigen Jahren an dem Reizdarmsyndrom und bin aber erst seit Anfang diesen Jahres dabei gezielt etwas dagegen zu tun.

    Liebe Grüße, Rosi

    Gefällt 1 Person

    • Hallo liebe Rosi!
      Danke für deine lieben Kommentare! 🙂 Ich habe dir eben eine Email geschickt, mit allem was du wissen wolltest. 😉 Ich drücke dir die Daumen, dass alles, was du anpacken möchtest klappt! 🙂 Mit was hast du denn angefangen? Viele liebe Grüße, Julia

      Gefällt mir

  2. Christoph

    Großartige Seite! Versuche mich seit einer Woche fodmap arm zu ernähren, da ich wohl RDS habe. Meine Freundin und ich haben schon einige deiner Rezepte ausprobiert, sie schmeckten allesamt gut 🙂 Weiter so!

    Gefällt mir

  3. Nicole

    Liebe Julia,

    ich bin sehr froh, dass es diesen Blog gibt. Ich kämpfe nun seit min. 5 Jahren mit dem RDS, abwechselnd mal gute und mal wieder sehr sehr schlimme Phasen. Ich finde es super, dass du das Thema FODMAP so anschaulich machst.
    Ich habe nur ein paar Fragen, wann stellte sich bei dir der Erfolg ein? Ist es schwierig, FODMAP 100%ig umzusetzen? Und hast du Tipps, wo ich mich sehr gut mit bestimmten Nahrungsmitteln eindecken kann?
    Und…wie ist es, wenn man sicher weiß, dass man z.B. keine Laktoseunverträglichkeit hat? Kann ich dann einfach den Block rauslassen oder wäre es sinnvoll, alle Gruppen auszutesten?

    Ich wünsche dir ein wundervolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch.
    Liebe Grüße,

    Nicole

    Gefällt mir

    • Hallo liebe Nicole,

      ich habe dir eben eine EMail an deine Adresse geschrieben, weil ich viele Tipps habe, wo man einkaufen kann (vor allem Bioläden, aber auch sehr gut im Edeka). Es wird immer empfohlen sechs Wochen lang wirklich Fodmap-frei zu essen. Und wenn sich dass das RDS beruhigt hat, nach und nach versuchen, welche Dinge man eventuell zusätzlich verträgt. Wichtig ist aber erst einmal sich wirklich streng daran zu halten (vor allem was die Mengen angeht!) und erst wenn sich die Symptome verbessert haben wieder mit anderen Lebensmitteln einzusteigen. Welches Buch ich zum Einstieg und mit einem genauen Menüplan mit Rezepten für den Einstieg wirklich empfehlen kann, ist das hier: http://www.amazon.de/Low-Fodmap-28-Day-Plan-Cookbook-Gut-Friendly/dp/1623154200/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1421933126&sr=8-1&keywords=28+day+fodmap (leider nur auf englisch, aber einfach geschrieben)

      Zu Beginn ist es sehr sinnvoll durch einen Atemtest beim Gastroenterologen zu testen, ob man eine Laktose- oder Fructoseunverträglichkeit hat. Bei einer Fructoseunverträglichkeit sollte man dann jeglichen Obst weg lassen – aber selbst, wenn heraus kam, dass man keine Unverträglichkeit hat, kann man immer noch eine Malabsorption haben – dann sollte man in kleinen Mengen das bei Fodmap erlaubte Obst ausprobieren. Ähnlich würde ich bei Laktose vorgehen – vllt erst einmal weg lassen, bis sich alles beruhigt hat und dann in kleinen Mengen dazu geben.

      Danke für deine lieben Wünsche und dir auch ein gutes neues Jahr!
      Ich drücke alle Daumen, dass es klappt und freue mich über Rückmeldungen oder eine EMail 🙂
      Viele liebe Grüße,
      Julia

      Gefällt mir

  4. Anonymous

    Guten Morgen,
    Vielen Dank für diesen super Blog!!!
    Seit 14 Jahren kämpfe ich mit dem RDS und die FODMAP-Diät macht nach unzähligen Arzbesuchen Hoffnung auf Besserung.
    Du hattest erwähnt einen Menüplan für die ersten Wochen bereitstellen zu können. Könntest du mir sowas zukommen lassen um den Einstieg in die Diät zu erleichtern?
    Liebe Grüße

    Gefällt mir

    • Hallo!

      Danke, für deinen lieben Kommentar und sehr gerne! Ich freue mich, wenn ich ein kleines bisschen helfen kann 🙂 Die Menüpläne habe ich leider noch nicht ganz fertig 😦 Aber ich selbst habe mir letztens ein Buch mit Menüplänen von einem deutschen Arzt bestellt und fand es sehr gut – vielleicht hilft es schon mal? http://amzn.to/1QaFmWe

      Viele liebe Grüße,
      Jule

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s